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Das TP10 Pro jetzt mit sinnux

Ab sofort gibt es das TP10 Pro auch mit sinnux, unserem eigenen Linux-System; das TP8 Pro folgt. Gleiche Hardware, gleiches Werkzeug, aber ein Betriebssystem, dessen Bestandteile wir alle kennen, selbst bauen und signieren.

Startbildschirm von sinnux auf dem TP10 Pro, daneben Tux

Warum ein eigenes System

Gebaut für CRA und NIS2

Seit September 2026 verlangt der Cyber Resilience Act die Meldung ausgenutzter Schwachstellen, ab Dezember 2027 gelten alle seine Pflichten. Wer unter NIS2 fällt, muss die Sicherheit seiner Lieferkette belegen. Beides setzt voraus, dass man weiß, was auf einem Gerät läuft. Bei sinnux wissen wir es bis zur letzten Bibliothek.

Jede Komponente bekannt

sinnux entsteht reproduzierbar aus dem Quelltext, auf einer Linux-Basis mit Langzeitpflege. Zu jedem Stand gehört eine vollständige Stückliste der Software (SBOM) im Format SPDX. Schwachstellen lassen sich damit gezielt prüfen und schließen.

Signierte Updates mit Rückweg

Ein Update kommt als ganzes, signiertes System in eine zweite Partition. Startet das neue System nicht sauber, kehrt das Panel von selbst zum vorherigen Stand zurück. Ein halbes Update gibt es nicht.

Verschlossen ab Werk

Das System ist nur lesbar. Die Serienvariante hat keine Anmeldung; Wartungszugang gibt es nur mit einem signierten Servicestick, solange er steckt. Gebäudenetz und Anlagennetz bleiben getrennt.

Container mit Grenzen

Eigene Dienste wie ein MQTT-Broker oder Node-RED laufen als Container neben der Oberfläche, mit begrenztem Speicher und Prozessor. Abbilder kommen nur aus vertrauten Registries oder mit Signatur von sinnotrade, nie aus dem offenen Internet.

Unabhängig vom Board-Hersteller

sinnux baut nicht auf dem Softwarepaket des Board-Herstellers auf, sondern auf einer eigenen, offenen Basis. Pflege und Updates hängen damit nicht an dessen Lieferplan.

Mehr Leistung für Ihre Anwendung

Direkt auf der Hardware

Die Oberfläche läuft ohne Fenstersystem unmittelbar auf der Grafik, nativ übersetzt, ohne Laufzeitumgebung und ohne die Hintergrunddienste eines Smartphone-Betriebssystems.

3D-Grafik und Multitouch

Grafikbeschleunigung über OpenGL ES und bis zu zehn Finger gleichzeitig. Wahlweise mit nativer Oberfläche oder mit Ihrer Weboberfläche im Kiosk-Browser.

Nur was gebraucht wird

Was das Panel nicht braucht, ist nicht im System. Das spart Speicher und Startzeit und hält die Angriffsfläche klein.

Dasselbe Werkzeug

Der TP-Configurator findet sinnux-Panels von selbst im Netz und richtet sie ein wie Android-Panels: Netzwerk, Geräte an LAN2, Apps und Container.

Android-Panels: gehärtet und HVACloud ready

Wer bei Android bleibt, bekommt ebenfalls ein anderes Panel als früher. Unser Systemdienst NetPilot hält Netzwerk, Sicherheit und Updates in der Hand, unabhängig von der App, die Sie darauf betreiben.

Signierte Updates

NetPilot aktualisiert sich täglich selbst und nimmt nur Updates mit der Signatur von sinnotrade an. Ist das Panel danach nicht gesund, kehrt es von selbst zur vorherigen Fassung zurück. Zu jeder Fassung gibt es eine SBOM.

Nur vertraute Apps

Auf Wunsch laufen auf Ihren Panels nur Apps, deren Signierschlüssel Sie im sinnotrade Portal freigegeben haben. Die Richtlinie kommt signiert aus dem Portal.

Härtungsstufen und Servicestick

Werkstatt, Feldtest, Echtbetrieb. Im Echtbetrieb ist jeder Wartungszugang zu und öffnet sich nur mit einem signierten Servicestick. Verbindungen zu Servern des Board-Herstellers sperrt NetPilot in jeder Stufe.

HVACloud ready

Fernwartung über HVACloud ohne Dauerzugang: jede Wartung öffnet eine eigene, befristete Sitzung mit eigenem Schlüssel. Geräte an LAN2 erreicht der Techniker nur, wenn HVACloud sie für diese Sitzung freigibt.

Mehr über HVACloud

TP8 Pro: Das robuste 8-Zoll Industrie-Display

Das TP8 Pro vereint kompakte Maße mit industrietauglicher Robustheit. Mit IP65-Schutz an der Frontseite, Dual-Ethernet und erweiterten Schnittstellen ist es ideal für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Display

8" IPS-LCD, 1280×800 px, 300 Nits

Touch

10-Punkt kapazitiv

Prozessor

ARM Cortex-A55 Quad-Core @ 1.8 GHz

RAM / Speicher

2-4 GB | 16-32 GB (optional)

Konnektivität

Dual-Ethernet, 2× RS-485, Wi-Fi, USB-A, MicroSD, SIM

Schutzklasse

IP65 (Frontseite)

Datenblatt anfordern

TP10 Pro: Das leistungsstarke 10-Zoll Industrie-Display

Maximale Displayfläche für komplexe Visualisierungen: Das TP10 Pro bietet mit 350 Nits erhöhte Helligkeit und die gleiche robuste Bauweise wie sein kleinerer Bruder.

Display

10" IPS-LCD, 1280×800 px, 350 Nits

Touch

10-Punkt kapazitiv

Prozessor

ARM Cortex-A55 Quad-Core @ 1.8 GHz

RAM / Speicher

2-4 GB | 16-32 GB (optional)

Konnektivität

Dual-Ethernet, 2× RS-485, Wi-Fi, USB-A, MicroSD, SIM

Schutzklasse

IP65 (Frontseite)

Datenblatt anfordern

Pro-Serie Vorteile

IP65-Schutz

Staub- und strahlwassergeschützt an der Frontseite, entwickelt für raue Industrieumgebungen.

Dual-Ethernet

Zwei unabhängige Ethernet-Schnittstellen für redundante Netzwerkkonfigurationen.

Dual RS-485

Zwei RS-485-Schnittstellen für flexible Anbindung an Industriesteuerungen und Sensoren.

SIM-Slot

Integrierter SIM-Kartenslot für mobile Datenverbindungen (LTE-Modul optional).

Modellvergleich Pro-Serie

Spezifikation TP8 Pro TP10 Pro
Display-Größe 8 Zoll 10 Zoll
Auflösung 1280×800 px 1280×800 px
Helligkeit 300 Nits 350 Nits
Touch-Punkte 10-Punkt 10-Punkt
Prozessor ARM Cortex-A55, 4-Kern @ 1.8 GHz
Ethernet Dual-Ethernet
RS-485 2× RS-485
Schutzklasse IP65 (Front)

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